5. Abgekaute Nägel

Obwohl sie selbst zugefügt sind, kann das Beißen der Nägel – oft auch der Haut um sie herum – manchmal die Art und Weise des Geistes sein, Angst auszudrücken, die von lästig bis lähmend reichen kann. Während das Nägelkauen für manche Menschen nur eine verbleibende Angewohnheit ist, kann es für andere eine zwanghafte Aktivität sein, bei der die zugrunde liegende Ursache angegangen werden sollte. Obwohl diese Störung, auch als Onychophagie bekannt, Menschen jeden Alters betrifft, sind Kinder und junge Erwachsene besonders anfällig dafür. Das Verhalten kann zu erheblichen Nagelschäden, Infektionen und möglicherweise zu Zahnproblemen führen. Abgesehen von den offensichtlichen Folgen kann ständiges Nägelkauen soziale Kontakte und das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Zu den Behandlungen können kognitive Verhaltenstherapie, Gewohnheitsumkehr-Training und Stressbewältigungstechniken gehören. Manche Menschen haben Erfolg damit, ihre Hände mit Stressbällen oder Fidget-Spielen zu beschäftigen oder bitter schmeckende Nagellacke zu verwenden. In schweren Fällen kann die Zusammenarbeit mit einem Psychologen helfen, die zugrunde liegende Angst oder die zwanghaften Verhaltensweisen anzugehen.
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