33. Der Wartebereich

Kurz darauf traf Addison in der Tierarztpraxis ein. Die Frau, die ihn bisher begleitet hatte, wünschte ihm Glück, bevor sie ging. Addison betrat das Gebäude, meldete sich an der Rezeption an und registrierte sich, wobei er darauf achtete, Interaktionen zu minimieren, um die anderen Tiere nicht zu stören. Er setzte sich dann in den Wartebereich, seinen mysteriösen Begleiter in den Armen haltend.
Doch er konnte nicht anders, als das Tier kurz der Empfangsdame zu zeigen. Sie, sichtlich beunruhigt, tauschte einen verwirrten Blick mit Addison aus. Diese Reaktion, obwohl erwartet, bestätigte, was Addison bereits fürchtete: Das Tier, das er zurückgebracht hatte, war nicht gewöhnlich. Inzwischen schien eine zugrunde liegende Spannung in der Luft zu schweben. Die anderen Tiere, normalerweise ruhig, reagierten seltsam auf die Anwesenheit des Geschöpfs. Trotzdem behielt der allgemeine Eindruck des Wartebereichs die Gelassenheit bei, die für eine Tierarztpraxis typisch ist.
Jede verstreichende Minute verstärkte Addisons Besorgnis. Der fragende Blick der Empfangsdame nährte nur seine Unruhe. Er wusste, dass die Antwort auf das Rätsel in Reichweite war, aber er fragte sich, ob er wirklich bereit war, die Wahrheit zu hören. Die Spannung war fast greifbar.
Über den Autor: DünenLäufer
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