10. Leidest du?

Nach einer genaueren Untersuchung murmelte Addison zögernd: „Ist das wirklich ein Welpe?" Das kleine Wesen, obwohl sichtbar verängstigt und allein, schien gesund zu sein. Es hatte keine schweren Verletzungen, außer ein paar Markierungen, die von seinem Sturz in das Loch stammten. Diese erste Beobachtung bereitete Addison eine Mischung aus Erleichterung und Besorgnis.
Mit sanften und erfahrenen Händen fuhr er mit den Fingern über den winzigen Körper, um nach äußeren Wunden oder gebrochenen Knochen zu suchen. Der Herzschlag des Tieres, unter seiner Handfläche spürbar, war gleichmäßig, was ein gutes Zeichen war. Trotz des Sturzes gab es keine sichtbaren Schnitte oder offensichtliche Traumaanzeichen. Sein schwarzes Fell, obwohl leicht feucht von der Höhlenfeuchtigkeit, war intakt und zeigte keine Anzeichen von Kampf.
Doch etwas an dem Tier beunruhigte Addison. Sein ungewöhnlich ruhiges Verhalten war beunruhigend. Ein verletzter Welpe würde normalerweise mit plötzlichen Bewegungen oder Winseln reagieren, aber dieses blieb still und reglos. Bei genauerer Untersuchung bemerkte Addison subtile Details, die seine Zweifel nährten: Die Textur des Fells schien leicht anders als bei einem Haushund, und die Form des Kopfes passte zu keiner Welpenrasse, die er kannte. Diese Beobachtungen begannen, Zweifel in seinem Kopf über die wahre Natur des Geschöpfs zu säen.
Über den Autor: SattelWolke
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