3. Der Hawker Hurricane – Großbritanniens unterschätzter Kriegsheld
Der Hawker Hurricane, der von 1935 bis 1947 im aktiven Dienst stand und etwa 2,1 Millionen US-Dollar pro Einheit kostete, absolvierte seinen historischen Erstflug im Jahr 1935. Zwei Jahre später, 1937, wurde er offiziell in die Royal Air Force übernommen. Angetrieben von einem leistungsstarken Rolls-Royce-Merlin-Motor wurde dieser britische Jäger als zuverlässige und robuste Kampfmaschine konzipiert. Obwohl er nie den gleichen glamourösen Ruhm wie die berühmte Supermarine Spitfire erlangte, spielte der Hurricane eine mindestens ebenso entscheidende Rolle während des Zweiten Weltkriegs und war ein unverzichtbarer Bestandteil der britischen Luftverteidigung. Beeindruckende 60 Prozent der deutschen Luftwaffenverluste während der Luftschlacht um England und darüber hinaus gehen auf das Konto des Hurricanes. Er war in allen bedeutenden Kriegsschauplätzen des Zweiten Weltkriegs im Einsatz, von der Verteidigung Britanniens über den Wüstenkrieg in Nordafrika bis hin zum Pazifik. Entworfen wurde dieser vielseitige Jäger vom renommierten Luftfahrtingenieur Sir Sydney Camm, dessen geniales Design sich in der Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit des Flugzeugs widerspiegelt. Insgesamt wurden 14.487 Einheiten für Kanada und die RAF produziert, und das Flugzeug diente später als Basis für die Weiterentwicklung zum Hawker Henley.
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Mit Kennzahlen wäre es noch überzeugender.
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