Strauße vergraben ihre Köpfe im Sand

Das Bild eines Straußes, der seinen Kopf im Sand vergräbt, um Gefahr zu vermeiden, ist einer der am langlebigsten Tiermythen. Dieses Verhalten wurde jedoch nie bei Straußen beobachtet und ist rein ein Mythos. Wenn Strauße ihre Köpfe im Sand vergraben würden, würden sie ersticken, da sie nicht atmen könnten. Diese Vorstellung widerspricht grundlegend ihrer Biologie. Das Missverständnis entsteht wahrscheinlich aus dem tatsächlichen Verhalten des Straußes, seinen Kopf zum Boden zu senken, wenn er Gefahr wittert. Strauße legen sich oft flach mit Kopf und Hals am Boden ausgestreckt, um sich mit ihrer Umgebung zu verschmelzen, was aus der Ferne den Anschein erweckt, als wären ihre Köpfe vergraben. Diese Tarnung ist eine effektive Verteidigungsstrategie gegen Raubtiere. Zusätzlich graben Strauße flache Nester in den Sand, um ihre Eier zu legen. Sie senken häufig ihre Köpfe, um die Eier zu wenden, was ebenfalls zum Mythos beitragen könnte. Weit davon entfernt, feige zu sein, sind Strauße schnelle und kraftvolle Tiere, die in der Lage sind, mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h zu rennen und mächtige Tritte zu verteidigen, die sogar Löwen tödlich verletzen können.
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Änderungsstoßwellen reduziert.
Widerstandsfähig gegen unvorhergesehene Skalensprünge.